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Das Nasenpiercing
Der Nasenstecker gehört neben dem fast schon traditionellen Ohrring, zu den am längsten bei uns verbreiteten Piercing. Schlimm ist nur die Tatsache, daß selbst im Jahr 2009 der Großteil der Nasenstecker immer noch unprofesionell mit der sogenannten Ohrlochpistole geschossen werden. Diese Pistole birgt 3 große Nachteile für dich, wobei an erster Stelle die mögliche Übertragung von Krankheiten wie zum Beispiel Hepatitis C steht. Übertragungen von Hepatitis B durch den Gebrauch von Ohrlochpistolen wurde schon in den 70er Jahren nachgewiesen. Die Übertragungen sind darauf zurück zu führen, das eine Ohrlochpistole nicht Steriliesiert werden kann. Sehr wichtig ist auch, das es gegen Hepatitis C im Gegensatz zu A und B nach wie vor keinen Impfschutz gibt. Der zweite Nachteil für dich liegt darin, das dieses Gerät eigentlich dafür entwickelt wurde, relativ weiche Kuhohren zwecks Kennzeichnung zu durchstanzen. Deshalb ist die Maschine kräftig genug Ohrläppchen zu durchstanzen. Am härteren Gewebe (Knorpel) der Nase, kann sie jedoch hängen bleiben und das Gerät muß im schlimmsten Fall sogar im Krankenhaus von der Nase entfernt werden. Der Stecker der dir dabei in die Nase geschossen wird, ist bei weitem nicht so spitz uns scharf wie eine Piercing Nadel. Kommt der Bolzen tatsächlich durch das Gewebe, wird das zermantschte Gewebematerial an die Seiten des ausgefransten Stichkanals gequetscht und bildet dort einen optimalen Nährboden für Entzündungen und den Grundstock für unangenehme Verknorpelungen. Der dritte Nachteil ist der ungeeignete Schmuck. Sogenannte Gesundheits Stecker (steril verpackte Ohrstecker), gehören in keinem Fall in einen Nasenflügel. Man kann diesen Schmuck nicht korrekt pflegen, der durch den Verschluss eng anliegende Schmuck lässt zudem einer leichten Schwellung keinen Platz. Hinter dem Flügelverschluss im inneren der Nase sammelt sich Schmutz. Und durch Feuchtigkeit und Wärme kann es sogar zu Pilzbefall kommen. Beim Putzen der Nase hat man ebenfalls Probleme, und bei schmalen Nasen kann es durch den zu langen Stift zu Verletzungen und zu permamenten Entzündungen der gegeüberligenden Nasenscheidewand kommen. Beim Nasenschmuck sollte man beim schlichten gebogenen Stab bleiben, wie er in Indien schon seit Jahrhunderten benutzt wird. Solltest du anfangs mit dem wechseln etwas Probleme haben, nur Geduld, es ist wie mit dem Schuhe binden, hast du die Technik einmal kapiert funktioniert es kinderleicht.
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